Für große architektonische Meisterwerke muss man in die großen Metropolen fahren? Nein, müssen muss man nicht. Auch im ländlichen Raum gibt es einige Bauwerke, die von namhaften Architekt*innen entworfen wurden. Neben dem alle überstrahlenden Bauhaus Dessau schlummern allerdings noch einige eher unbekannte Bauwerke in der Provinz. Weiterlesen
Unterwegs mit dem Deutschlandticket im Leipziger Umland
Auch wenn es in der Autonation Deutschland nicht gern gesehen ist, aber man kann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wirklich schöne Ausflüge ins Umland unternehmen. Und zwar nicht nur nach Westerland.
Viele Großstädte bieten als Knotenpunkt vieler Bahn- und Buslinien eine gute Ausgangslage für verschiedene Tagesausflüge. Durch die Lage Leipzigs im Dreiländereck von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, kombiniert mit dem verhältnismäßig gut ausgebauten S-Bahn-Netz, sind viele Ziele von dort aus in unter einer Stunde erreichbar.
Diese Liste wird auch noch nach dem Sommer 2022 ihre Gültigkeit haben. Nur leider nicht mehr zu einem relativ günstigen Preis. Da das 9-Euro-Ticket ein erfolgreiches Projekt ist und viele Menschen vermehrt den ÖPNV nutzen (und zwar nicht nur um auf Arbeit zu fahren), wird es so etwas Schönes und Sinnvolles in Deutschland wohl nie wieder geben.
Hinweis: Alle Zeitangaben gehen vom Leipziger Hauptbahnhof als Start und den jeweiligen kleinstädtischen Bahnhöfen als Ziel aus.
Edit: Das 9-Euro-Ticket ist schon eine Weile Geschichte und es gibt inzwischen das Deutschlandticket. Aber auch das werden wir ja nicht mehr allzu lange genießen können, weil konservative Menschen einer einfach nichts gönnen. Naja schade.
Weiterlesen
10 kleine Alternativen zu großen Attraktionen
Nachdem im letzten Jahr viele Deutsche gezwungenermaßen in ihrem eigenen Heimatland Urlaub machen mussten (#thoughtsandprayers), waren viele Sehenswürdigkeiten, die sonst schon einen beachtlichen Tourist:innenstrom aufwiesen, erst recht überlaufen. Vielleicht ist das in diesem Jahr anders. Aber für den Fall, dass jemand in diesem Jahr schon wieder in Deutschland seinen Urlaub verbringen muss/kann/darf, habe ich eine kleine Liste zusammengestellt, damit man nicht wieder dieselben überfüllten Orte besuchen muss. Denn wenn das letzte Jahr eines gezeigt hat, dann, dass der/die durchschnittliche Deutsche keine Ahnung vom eigenen Land und dessen schönen Ecken hat. Das bedeutet, es gibt immer noch Orte, die kaum jemand kennt. Meistens sind diese Orte etwas kleiner und etwas abgelegener als ihre bekannteren „Geschwister“. Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Besuch.
Der Zweck dieser Liste soll allerdings nicht sein, den großen Sehenswürdigkeiten ihre Anziehung oder Bedeutsamkeit abzusprechen. Sie soll einfach nur eine Inspirationsquelle für all jene sein, die Menschengruppen auch ganz ohne Pandemie anstrengend finden und diese gerne vermeiden würden. Weiterlesen
Die Kirchturmgalerie
Ist euch schon einmal aufgefallen, dass ich gerne Kirchtürme aus der Froschperspektive fotografiere, wenn ich sehr nah vor ihnen stehe? Mir schon. Ich fahre durch sehr viele Dörfer und fotografiere sehr viele Kirchen, denn sie sind Teil der Kultur- und Kunstgeschichte (Das heißt aber nicht, dass man deren religiöse Symbole in staatlichen Verwaltungsgebäuden an die Wand tackern muss.). Leider verfüge ich wohl nicht über genügend Lebenszeit, um über jedes idyllische Dorf mit einer hübschen Dorfkirche zu bloggen. Deshalb kommt hier meine Kirchturmgalerie, in der nicht nur Provinzkirchen ihren Platz finden, sondern auch einige aus größeren Städten. Denn menschliche Siedlungsräume mit mehr als 100.000 Einwohnern kommen auf diesem Blog ja immer etwas zu kurz, was aber nicht heißt, dass ich sie mir nicht auch ab und zu anschaue. Und jetzt viel Spaß mit meiner Fotosammlung. Die Auflistung erfolgt alphabetisch und wird beständig fortgesetzt.
Blogparade „#SalonEuropa – Europa ist für mich…“
Im Rahmen der Blogparade, zu der die Burg Posterstein aufgerufen hat, folgt hier nun mein Beitrag zum Salonthema. Um beim Thema meines Blogs zu bleiben, habe ich mich gefragt, wie sichtbar Europa eigentlich auf dem Land ist. Welche Spuren haben Menschen aus anderen Ländern dieses Kontinents in der Provinz hinterlassen? Wenn man jetzt sehr zynisch wäre (und das bin ich ja zum Glück nicht; ich bin nur knapp über dem Durchschnittswert zynisch), dann könnte man meinen, Europa kam nur dann ins Hinterland, wenn diverse Großmächte Raum benötigten, um Kriege zu führen und Schlachten zu schlagen. Aber es nur von der dieser Seite zu betrachten, wäre äußerst einseitig, zumal das Thema der Blogparade, auf den Salon der Herzogin Anna Dorothea von Kurland (1761–1821) zurückgeht, in welchen sie sowohl Politiker, als auch Künstler und Gelehrte zum gedanklichen Austausch einlud.




