Für dieses Wortspiel gibt es zehn von zehn möglichen Kreativpunkten. Ich habe peinlich lange gebraucht, um es zu verstehen.

Bitterfeld-Wolfen

Geburtstag: 2007 (Fusionierung der beiden Städte und der umliegenden Gemeinden)

Einwohner: 40.964

Bekannt für: die schmutzigste Stadt Europas

„Warum is’n das hier eigentlich so grau in grau? Da hätt‘ ich ja gleich in Bitterfeld bleiben können!“ Dieses Zitat aus einem sehr guten deutschen Film beschreibt das ganze Dilemma, welches Bitterfeld-Wolfen hat. Nämlich die Vorurteile, die sich mit dieser Doppelkleinstadt in Sachsen-Anhalt verbinden. Dreckige Luft, Schmutz, Industriekloake – kurzum kein sehr lebens- oder überhaupt besuchenswerter Ort. Doch wie das immer so mit Vorurteilen ist, entstehen sie meistens aus der Ferne und können durch Direktkontakt abgebaut werden. (Diese Weisheit gilt übrigens für alle Lebensbereiche.) Und weil ich diese Vorurteile ohne Frage selbst hatte, bin ich hingefahren um mich selbst vom Gegenteil zu überzeugen.

Weiterlesen

Off-Topic: Die Kirchturmgalerie

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass ich gerne Kirchtürme aus der Froschperspektive fotografiere, wenn ich sehr nah vor ihnen stehe? Mir schon. Ich fahre durch sehr viele Dörfer und fotografiere sehr viele Kirchen, denn sie sind Teil der Kulturgeschichte (Das heißt aber nicht, dass man deren religiöse Symbole in staatlichen Verwaltungsgebäuden an die Wand tackern muss.). Leider verfüge ich wohl nicht über genügend Lebenszeit, um über jedes idyllische Dorf mit einer hübschen Dorfkirche zu bloggen. Deshalb kommt hier meine Kirchturmgalerie, in der nicht nur Provinzkirchen ihren Platz finden, sondern auch einige aus größeren Städten. Denn menschliche Siedlungsräume mit mehr als 100.000 Einwohnern kommen auf diesem Blog ja immer etwas zu kurz, was aber nicht heißt, dass ich sie mir nicht auch ab und zu anschaue. Und jetzt viel Spaß mit meiner Fotosammlung. Die Auflistung erfolgt alphabetisch und wird beständig fortgesetzt.

Weiterlesen

Blogparade „#SalonEuropa – Europa ist für mich…“

Im Rahmen der Blogparade, zu der die Burg Posterstein aufgerufen hat, folgt hier nun mein Beitrag zum Salonthema. Um beim Thema meines Blogs zu bleiben, habe ich mich gefragt, wie sichtbar Europa eigentlich auf dem Land ist. Welche Spuren haben Menschen aus anderen Ländern dieses Kontinents in der Provinz hinterlassen? Wenn man jetzt sehr zynisch wäre (und das bin ich ja zum Glück nicht; ich bin nur knapp über dem Durchschnittswert zynisch), dann könnte man meinen, Europa kam nur dann ins Hinterland, wenn diverse Großmächte Raum benötigten, um Kriege zu führen und Schlachten zu schlagen. Aber es nur von der dieser Seite zu betrachten, wäre äußerst einseitig, zumal das Thema der Blogparade, auf den Salon der Herzogin Anna Dorothea von Kurland (1761–1821) zurückgeht, in welchen sie sowohl Politiker, als auch Künstler und Gelehrte zum gedanklichen Austausch einlud.

Weiterlesen