10 kleine Alternativen zu großen Attraktionen

Nachdem im letzten Jahr viele Deutsche gezwungenermaßen in ihrem eigenen Heimatland Urlaub machen mussten (#thoughtsandprayers), waren viele Sehenswürdigkeiten, die sonst schon einen beachtlichen Tourist:innenstrom aufwiesen, erst recht überlaufen. Vielleicht ist das in diesem Jahr anders. Aber für den Fall, dass jemand in diesem Jahr schon wieder in Deutschland seinen Urlaub verbringen muss/kann/darf, habe ich eine kleine Liste zusammengestellt, damit man nicht wieder dieselben überfüllten Orte besuchen muss. Denn wenn das letzte Jahr eines gezeigt hat, dann, dass der/die durchschnittliche Deutsche keine Ahnung vom eigenen Land und dessen schönen Ecken hat. Das bedeutet, es gibt immer noch Orte, die kaum jemand kennt. Meistens sind diese Orte etwas kleiner und etwas abgelegener als ihre bekannteren „Geschwister“. Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Besuch.

Der Zweck dieser Liste soll allerdings nicht sein, den großen Sehenswürdigkeiten ihre Anziehung oder Bedeutsamkeit abzusprechen. Sie soll einfach nur eine Inspirationsquelle für all jene sein, die Menschengruppen auch ganz ohne Pandemie anstrengend finden und diese gerne vermeiden würden. Weiterlesen

Für dieses Wortspiel gibt es zehn von zehn möglichen Kreativpunkten. Ich habe peinlich lange gebraucht, um es zu verstehen.

Bitterfeld-Wolfen

Geburtstag: 2007 (Fusionierung der beiden Städte und der umliegenden Gemeinden)

Einwohner: 40.964

Bekannt für: die schmutzigste Stadt Europas

„Warum is’n das hier eigentlich so grau in grau? Da hätt‘ ich ja gleich in Bitterfeld bleiben können!“ Dieses Zitat aus einem sehr guten deutschen Film beschreibt das ganze Dilemma, welches Bitterfeld-Wolfen hat. Nämlich die Vorurteile, die sich mit dieser Doppelkleinstadt in Sachsen-Anhalt verbinden. Dreckige Luft, Schmutz, Industriekloake – kurzum kein sehr lebens- oder überhaupt besuchenswerter Ort. Doch wie das immer so mit Vorurteilen ist, entstehen sie meistens aus der Ferne und können durch Direktkontakt abgebaut werden. (Diese Weisheit gilt übrigens für alle Lebensbereiche.) Und weil ich diese Vorurteile ohne Frage selbst hatte, bin ich hingefahren um mich selbst vom Gegenteil zu überzeugen.

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Off-Topic: Die Kirchturmgalerie

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass ich gerne Kirchtürme aus der Froschperspektive fotografiere, wenn ich sehr nah vor ihnen stehe? Mir schon. Ich fahre durch sehr viele Dörfer und fotografiere sehr viele Kirchen, denn sie sind Teil der Kulturgeschichte (Das heißt aber nicht, dass man deren religiöse Symbole in staatlichen Verwaltungsgebäuden an die Wand tackern muss.). Leider verfüge ich wohl nicht über genügend Lebenszeit, um über jedes idyllische Dorf mit einer hübschen Dorfkirche zu bloggen. Deshalb kommt hier meine Kirchturmgalerie, in der nicht nur Provinzkirchen ihren Platz finden, sondern auch einige aus größeren Städten. Denn menschliche Siedlungsräume mit mehr als 100.000 Einwohnern kommen auf diesem Blog ja immer etwas zu kurz, was aber nicht heißt, dass ich sie mir nicht auch ab und zu anschaue. Und jetzt viel Spaß mit meiner Fotosammlung. Die Auflistung erfolgt alphabetisch und wird beständig fortgesetzt.

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