Groitzsch

Geburtstag: 1039 (erstmalig erwähnt)

Einwohner: 4.619

Bekannt für: einen Grafen, der versuchte den Wettinern räumlichen Einhalt zu gebieten; die ältesten Steinbauten Sachsens

Man sieht vielen Orten um Leipzig ihr hohes Alter oft nicht an, da von der sehr altehrwürdigen Geschichte kaum mehr als bröckelnder Stein übrig ist. So findet man beispielsweise in der Stadt Groitzsch südwestlich von Leipzig nur noch Ruinen einer einst wichtigen Burganlage.

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Schnaditz

Geburtstag: 1237 (urkundliche Erwähnung der in der Burg lebenden Ritter)

Einwohner: 362

Bekannt für: den Ursprungsort einer Novelle

Bei der Erwähnung des Schlosses Schnaditz sollte es bei allen Menschen, die auf dem Gymnasium Deutsch als Leistungskurs belegt haben, schon ein bisschen klingeln. Leider trifft das nicht auf mich zu, da es bei mir nur zum Grundkurs gereicht hat und ich deshalb, was Literatur angeht, einigermaßen ungebildet bin.

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Rötha

Geburtstag: 1127 (urkundliche Ersterwähnung)

Einwohner: 6215 (inklusive aller Ortsteile)

Bekannt für: einen Stausee, viel Obst, ein gesprengtes Schloss und irgendwas zum Thema „Völkerschlacht“

Es ist natürlich schlimm, wenn ein Schloss oder ein Herrenhaus leerstehen und langsam vor sich hingammeln. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn einem Schloss nicht mal die Chance gegeben wird, in Ruhe zu einer Ruine zu verfallen. So ist es dem Schloss in Rötha ergangen, welches 1969 gesprengt wurde. Aus Gründen.
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